Weinheim in Masche

Zu den Heimattagen haben fingerfertige Menschen die Stadt gehäkelt und ein Kunstwerk erschaffen - Ausstellungseröffnung am 18. März im Museum

Heimat ist ein Gefühl – und dieses Gefühl ist oft mit einem Ort, einem Platz und einer besonderen, vertrauten Umgebung verbunden. In Weinheim gibt es viele besondere Orte, an denen sich die Menschen treffen und das Gefühl von Heimat erleben: Hermannshof, Schlosspark und Exotenwald, die Kirchen und die beiden Burgen, Marktplatz und Gerberbachviertel und viele andere. Die Stadt als gehäkeltes Kunstwerk
ist jetzt in den Heimattagen entstanden – als gemeinschaftliches Handarbeitsprojekt. Es heißt: „Weinheim in Masche“. Für den Aufbau bekam die Häkelgruppe Unterstützung von der Lern-Praxis-Werkstatt.
Am Dienstag, 18. März, 18 Uhr, wird das gehäkelte Weinheim in einer Ausstellung im Museum am Amtshausplatz offiziell eröffnet. Besucher sind willkommen. Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Manuel Just wird Projektleiterin Dr. Renate Breithecker das Projekt und die Beteiligten vorstellen, Tobias Schindler, Leiter des Kulturbüros Weinheim, führt in die Ausstellung ein. Die Eröffnung wird musikalisch vom Musikduo „Die Schultzes“ begleitet. Bassistin und Sängerin Petra Arnold hat selbst mitgehäkelt.
In unzähligen Stunden haben etwa 20 Frauen (und ein Mann) ein Kunstwerk in Maschen geschaffen: Die Stadt Weinheim gehäkelt, detailverliebt und täuschend echt, eine kleine Traumwelt wie ein Märchenland: Marktplatz, Gerberviertel, Hermannshof, Burgen und noch einige andere Kleinode der Stadt. Etwas Vergleichbares gibt es wahrscheinlich nirgends. Fernsehsender in Baden-Württemberg und Hessen haben darüber schon berichtet.
Monatelang hat sich die Gruppe nun getroffen, um sich abzugleichen und neue Häkelaufgaben mit nach Hause zu nehmen. Daraus haben sich auch Freundschaften entwickelt. „So ist Weinheim in Masche nicht nur ein Kunst-, sondern auch ein soziales Projekt“, freut sich OB Just, „denn es bringt Menschen zueinander“. Und er beschreibt: „Weinheim in Masche, dieses Projekt öffnet die Herzen dieser Stadt nach außen, da bin ich mir sicher, weil es zuvor die Herzen von Menschen geöffnet hat.“ 
Dann ist das gehäkelte Weinheim bis Ende Juni dort ausgestellt. Danach soll es in der Stadt in einzelnen Partien eine dauerhafte Bleibe bekommen.
Hinter der Projektidee steht die Weinheimer Hobby-Künstlerin Renate Dr. Breithecker.
Den Anstoß zu dieser Idee gab eine Ausstellung im Museum Frieder Burda in Baden-Baden: Die australischen Zwillingsschwestern Christine und Margaret Wertheim zeigten dort gehäkelte Korallen, um auf die Gefährdung des Great Barrier Reef durch den Klimawandel hinzuweisen. Und jetzt gibt es „Weinheim in Masche“, ein Unikat wie die Stadt selbst.  
Die Ausstellung „Weinheim in Masche“ ist ab Dienstag, 18. März, zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen: Dienstag bis Donnerstag, Samstag 14 Uhr bis 17 Uhr, Sonntag 10 Uhr bis 17 Uhr. Kinder zahlen keinen Eintritt.

(Erstellt am 12. März 2025)

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