Masche für Masche geht es weiter

Dr. Gerd Fischer (r.) ist Sponsor der Häkelausstellung "Woinem in Masche"

Es ist wie beim Häkeln, ein Glied der Kette greift ins andere, am Ende ergibt sich großes zusammenhängendes Netz. Wie bei der fast schon berühmten Weinheimer Häkel-Ausstellung „Woinem in Masche“, so ist es auch im richtigen Leben. Deshalb ist die Ausstellung in den Räumen im Untergeschoss der „Weinheim Galerie“ jetzt bis auf Weiteres gerettet.

Dr. Gerd Fischer, Leiter der Seniorenhilfe Fischer mit Sozialstation, bringt sich als Sponsor der Ausstellung ein – Initiatorin Dr. Renate Breithecker und ihr Team stellten die neue Partnerschaft jetzt vor Ort mit dem City-Management der „Weinheim Galerie“ vor.
Dr. Gerd Fischer erläuterte jetzt, warum ihm das Projekt wichtig genug ist, um es mit einem Sponsoring zu unterstützen. Aus seiner Tätigkeit weiß er, wie wichtig eine sinnvolle Beschäftigung und vor allem ein Austausch mit anderen Menschen für die lange geistige Fitness und Teilhabe der Menschen wichtig sind. Die Ausstellung, für die gemeinsamen gehäkelt wird, sei ideal gegen Langeweile und Vereinsamung. Ein Ansatz, den auch Renate Breithecker bestätigte. Im Zuge des Häkelprojektes, das über die Stadt und die Region hinaus bekannt geworden ist, haben sich zuvor unbekannte kennengelernt, Freundschaften wurden gegründet.
„Das ist für eine Stadtgesellschaft mindestens genauso wichtig wie die Außenwirkung durch diese tolle Handwerkskunst“, bescheinigte auch Weinheims Pressesprecher Roland Kern vor Ort. Daher sei „Woinem in Masche“ auch ein großes Vorzeigeprojekt der Heimattage 2025 gewesen, weil Menschen dabei ihr gemeinsames Heimatgefühl entdecken konnten.
Die Ausstellung, die erst im Museum der Stadt war und dann in die Weinheim Galerie umzog, wo sie barrierefrei zu besichtigen ist (immer Donnerstagnachmittag und Samstag), erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Seit der Eröffnung vor jetzt fast einem Jahr haben rund 13 000 Besucher die gehäkelte Stadt gesehen. Bleibt der Zuspruch ungebremst, was zu erwarten ist, können die Häkeldamen (zu denen auch ein Mann gehört) in diesem Jahr sogar mit dem 20 000. Besucher rechnen.
Im Moment sind sowieso aufregende Zeiten für die Veranstaltungs-Macherinnen. Drei fleißige Frauen haben den Dom von Limburg in Maschen entstehen lassen. Mit dem neuen Sakral-Kunstwerk wandern nun einige Weinheimer Wahrzeichen in Wolle zu einer Ausstellung nach Limburg. Am 28. März gibt es dann wieder einen Neustart in der Weinheim Galerie. Nur der Dom bleibt an der Lahn.
Aber die Zeit bis dahin wird kreativ genutzt. Vom 5. März bis 26. März finden einige Osterbastelaktionen für Kinder statt, die Kurse sind jeweils kostenlos, Spenden sind erwünscht. Auch am Weinheimer Frühling am 22. März, dem verkaufsoffenen Sonntag, wird die Ausstellung geöffnet sein.  

(Erstellt am 19. Februar 2026)

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