Der Hirschkopf und die Heimat

„Ich schätze den Odenwald als Wanderziel mit seinen Wäldern, Weiden und Wiesen sehr. Er eröffnet so viele Ausblicke in die Weite, über Höhenprofile des Mittelgebirges wie auch die Rheinebene.“ So beschreibt es Dr. Andreas Marg, der vielfach engagierte Weinheimer Bürger, ehemalige Stadtrat, Vorsitzende des Vereins „Leben mit Demenz“ und Sprecher des Runden Tisch Pflege und Demenz. Der Mediziner und Naturliebhaber schätzt seine Heimat.

Als passionierter Wanderer kennt er den besonderen Blick vom historischen Hirschkopf-Aussichtsturm über der Weinheimer Nordstadt in alle Richtungen – er ist wirklich etwas Besonderes. Vom Hirschkopf aus kann man über die Ebene mit ihren Städten und Siedlungen hinweg, auch bis zum Schwarzwald, dem Taunus oder der Pfalz und dem Donnersberg sehen.
„So war es mir ein Anliegen, auf dem Hirschkopfturm Orientierungstafeln zu stiften, die den Wanderern zeigen, was sie dort alles sehen können“, beschreibt Andreas Marg. Und er erklärt seine Intention für das Geschenk an die Stadt und ihre Besucher im Jahr der Heimattage: „Dass ich das Glück habe, gesund in die Rente gehen zu können mit der Perspektive, jetzt häufiger wandernd unterwegs zu sein.“
Er betont, dass ihn bei der Realisierung einige Menschen unterstützt haben: Die Nordstadtfreunde Siegfried Groß und Helmut Hock haben mit dem Spender die Begehungen unternommen und erste Entwürfe erarbeitet. Norbert Wecht vom Amt für Immobilienwirtschaft der Stadt gab grünes Licht, das Schild auf dem im Besitz der Stadt stehenden Turm anzubringen. Der Rathaus-Mitarbeiter beging mit Andreas Marg den Turm, beriet ihn bei den Materialien für die Tafeln und beauftragte den Steinmetz Luka Winkler mit der Montage.
Auch Förster Philipp Lambert gab mit seiner Ortskenntnis entscheidende Hilfen zur Gestaltung der Tafeln. Marg erinnert sich: „Von ihm lernte ich auch, dass ich eigentlich gar nicht auf dem Hirschkopf- sondern auf dem Saukopfturm stehe.“ Es wurde ein Gemeinschaftsprojekt. Margs ehemaliger Gemeinderatskollege Andreas Kränzle vermittelte die Anfertigung der Tafeln bei einer Fachfirma. Eine sehr schöne Zeichnung stellt Diana Rivas mit großem künstlerischen Geschick her von den Höhenprofilen, Siedlungen und Sichtmarken, die es vom Turm aus zu sehen gibt. Marg bedankt sich: „Viele Stunden verbrachten wir damit, uns immer wieder neu abzustimmen.“ Sein Fazit: „Ich meine, die Tafeln passen gut zu den Heimattagen in diesem Jahr und helfen das Heimatgefühl derer zu erweitern, die den Turm besteigen um die Aussicht genießen.“

(Erstellt am 17. März 2025)

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